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DER LEBENSLAUF - DIE 5 GRÖßTEN IRRTÜMER

SO KANNST DU DEINEN LEBENSLAUF OPTIMIEREN

12.06.2016 

Time to read: 5min


Jeder kennt es. Studium oder Ausbildung beendet. Was jetzt? Die Suche nach dem Traumjob beginnt. Jobbörsen werden durchstöbert, eine Stellenausschreibung nach der anderen analysiert. Man sucht sich fünf bis zehn passende Stellen aus und versucht sein Glück.

 

Was fehlt noch? Richtig, die Bewerbung. 

 

Aber das Schreiben der Bewerbung macht nicht wirklich Spaß (außer uns natürlich). Der größte Schmerz wird durch das Anschreiben verursacht. Doch viel wichtiger im Rennen um den Traumjob ist der Lebenslauf. Die Mehrzahl der Recruiter betrachtet im ersten Schritt ausschließlich den Lebenslauf. Der Lebenslauf lügt nicht (jedenfalls bei den meisten) und vermittelt damit einen wichtigen ersten Eindruck über den Bewerber. Der Lebenslauf ist das entscheidende Kriterium, um die erste Hürde zu überstehen und um sich die Einladung zum noch viel wichtigeren Bewerbungsgespräch zu sichern. Doch warum ist der Türöffner “Lebenslauf” in den meisten Fällen eine einzige Katastrophe hinsichtlich Aussagekraft, Authentizität, Design und Übersichtlichkeit?

Ganz einfach, wir haben es nicht anders gelernt. “So ist der Lebenslauf nun mal”. Durch die Unterschätzung der Wichtigkeit dieses Dokuments kommt erst gar keine Kreativität mehr ins Spiel.

Nachfolgend beschreiben wir die 5 größten Irrtümer über den Lebenslauf und geben hilfreiche Ratschläge um grobe Fehler zu vermeiden.

1. CHRONOLOGISCHER AUFBAU MIT UNNÖTIGEN ANGABEN

Nicht selten kommt folgende Situation vor: Der erste Blick des Recruiters schweift auf das Bild und den Namen des Bewerbers. Anschließend sucht er seinen Weg von oben nach unten durch den gesamten Lebenslauf. Dabei stößt er zu Beginn auf die Angabe “Mutter Gisela von Beruf Krankenschwester” oder “Schiller Grundschule in Buxdehude”. Früher so üblich, heute uninteressant. 

 

Besser: Nach Bild, Name und persönlichen Daten sollte jeder Lebenslauf mit der aktuellen Tätigkeit beginnen. Diese Tätigkeit interessiert den Recruiter am meisten. Ein achronologischer Lebenslauf ist ein absolutes Muss, um die Aufmerksamkeit des Recruiters aufrecht zu erhalten. Zudem sollten nur Informationen integriert werden, die den Recruiter auf der Suche nach einem Anforderungsprofil glücklich machen. 

2. VIEL HILFT VIEL

“Umso mehr ich zeigen kann, desto besser!” - Falsch! Drei bis vier Lebenslaufseiten sind eindeutig zu viel. Ein Recruiter hat wenig Zeit, um einen Lebenslauf zu betrachten. Der Recruiter muss sich innerhalb einer Minute eine Meinung bilden, um eine Entscheidung treffen zu können.

 

Darum gilt: Qualität vor Quantität. Ein Lebenslauf muss auf maximal zwei Seiten abgebildet werden. Gemäß dem CareerDocs Kodex sollte ein Lebenslauf nur ein Onepager sein, besonders bei Studenten oder Young Professionals. Durch das passende Layout können Informationen schnell geclustert werden. Kurze, prägnante Sätze mit den richtigen Keywords sind der Schlüssel zum Erfolg. 

3. KREATIVE DESIGNS FALLEN NUR NEGATIV AUF

Die Mehrzahl aller Lebensläufe wird in einem klassischen, konservativen und langweiligem Word-Dokument erstellt. Das führt dazu, dass wir uns vergleichbar machen. Der WOW-Effekt bleibt definitiv aus. 

 

Wir sagen: modernes und authentisches Design lohnt sich! Durch die steigende Anzahl an Bewerbern steigt zugleich die Vergleichbarkeit. Man droht in der Masse unterzugehen. Ein kreatives Design spiegelt zum einen die Persönlichkeit des Bewerbers wider, zum anderen kann ein funktionelles Design das Lesen des Dokumentes vereinfachen. 

4. EINE EINMALIGE SACHE

Viele glauben, der Lebenslauf müsse nur einmal erstellt werden und kann anschließend für alle Stellenausschreibungen verwendet werden. Der Lebenslauf benötigt keine individuelle Anpassung auf eine Stelle. Auch hier sagen wir, Zonk!

 

Ob bewusst oder unbewusst, der Recruiter merkt sofort, ob der Lebenslauf auf eine Stellenausschreibung und damit auf sein Unternehmen angepasst wurde. Farbgebung im Corporate Design des Unternehmens, Sprachstil passend zur Branche, Tätigkeitsbeschreibung mit wichtigen Schlagwörter ergänzt. Der Recruiter muss schnellstmöglich die passenden Inhalte zu seinem Wunschprofil finden. 

5. MS WORD, WAS SONST

Eine Vielzahl der Lebensläufe wird mit der klassischen Microsoft Words Software erstellt. Der Inhalt wird chronologisch “runtergeschrieben” und fertig. 

 

Wir sind der Überzeugung, dass ein modular aufgebauter Lebenslauf die bessere Lösung ist. Elemente lassen sich, ohne Probleme mit der Formatierung, leicht verschieben. Bilder, Icons und andere Symbole können schnell und effizient bearbeitet werden. Die Verwendung von PowerPoint ist längst Standard in Beruf und Studium. Dementsprechend kommen viele Nutzer besser mit einem PowerPoint-Format zurecht.

 

Tipp: Ob Word, PowerPoint oder sonstiges, ein Lebenslauf sollte immer per pdf-Format versendet werden.

Du willst diese Fehler vermeiden und benötigst Unterstützung oder eine passende Vorlage?

Dann kontaktiere uns direkt unter info@careerdocs.de

 

Wir wünschen Dir viel Erfolg bei Deiner Bewerbung! 

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